Erschwingliche Wohnsitze im Süden

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Wo liegt Nord-Sulawesi eigentlich?
Informationen zu Land und Leuten und unserer Umgebung

Indonesien ist eine Republik und der weltgrößte Inselstaat sowie mit rund 255 Millionen Einwohnern der viertbevölkerungsreichste Staat der Welt. Das Land verteilt sich auf 17.508 Inseln und grenzt auf der Insel Borneo an Malaysia, auf der Insel Neuguinea an Papua-Neuguinea und auf der Insel Timor an Osttimor. Die Hauptstadt Jakarta zählt 9,6 Millionen Einwohner und liegt auf der Insel Java. Auf Java leben mehr als die Hälfte der Einwohner Indonesiens.

Sulawesi Utara ist eine Provinz an der Nordostspitze der Insel Sulawesi. Im Westen grenzt sie an die Provinz Gorontalo, im Norden an die Celebessee, im Süden an den Golf von Tomini und im Osten an die Molukkensee. Zur Provinz gehören auch die Sangihe- und Talaudinseln, die eine Verbindung zur philippinischen Insel Mindanao darstellen.


Unser Platz liegt 300 km von Manado und 140 km von Gorontalo entfernt.

Die Region wird vom Volk der Minahasa bewohnt, die sich vorwiegend zum Christentum bekennen, eine Besonderheit im ansonsten muslimisch geprägten Indonesien, die die Provinz lediglich mit den nahe gelegenen Molukken und der Provinz Nusa Tenggara Timur teilt. Hauptstadt ist Manado mit rund 500.000 Einwohnern. Die Provinz ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, für den Export werden unter anderem Palmöl und Kokosnüsse produziert. Auch der Fischfang und dessen Verarbeitung sind bedeutend.

Als erste Europäer besuchten die Portugiesen und Spanier ab dem 16. Jahrhundert die Region. Im 17. Jahrhundert verbündeten sich die Minahasa mit den Niederländern, um den Einfluss der muslimischen Sultanate im Süden Sulawesi zurückdrängen, in der Folge geriet Nordsulawesi unter holländische Kolonialherrschaft. Im Zweiten Weltkrieg war Sulawesi japanisch besetzt.

Bunaken und Lembeh sind die bekannten Tauchgebiete Nordsulawesis. Daneben lockt noch die Blumenstadt Tomohon und der dort gelegene Vulkan Lokon die Besucher an, der Tondano See und der Tangkoko-Park, wo es den kleinsten Affen der Welt gibt, den Koboldmaki. Den gibt es auch bei uns (Foto rechts), und außerdem in der Nähe Tauchgebiete, die nach Aussagen von Tauchern besser sind, als die von Bunaken (was wir selber allerdings nicht so genau beurteilen können).

Bogani-Homestay liegt im Kabupaten Bolaang Mongondow Selatan, dessen Hauptstadt Molibagu ist, die ca. 12,000 Einwohner hat, und von der wir 17 km entfernt liegen. Der Nationalpark Bogani Nani Wartabone ist ca. 12 Kilometer von uns weg, allerdings recht unzugänglich, weil alles sehr steil. Es geht hier von Meereshöhe schnell auf fast 2000 m hoch. Deswegen regnet es bei uns auch regelmäßig, was Touristen nicht unbedingt zu schätzen wissen, aber Gartenbesitzer schon. Im Urwald gibt es unter anderem das endemische Hirschschwein und das Anoa, von dem sie eines im Foto rechts auf unserer Terrasse sehen.

Bei uns wird der Urwald leider oft Opfer von Nelkenplantagen, und wir können von Glück sagen, dass es hier so bergig ist, sonst wäre der Wald in der Umgebung schon lange gerodet. So hält sich der Schaden noch verhältnismäßig in Grenzen.

Englisch spricht hier kaum einer, aber keine Angst, Indonesisch gehört zu den leichtesten Sprachen der Welt. Es hat fast keine Grammatik, die Wörter werden in lateinischen Buchstaben geschrieben und fast so ausgesprochen wie im Deutschen, was bedeutet, dass man nur ein Wörterbuch braucht. Das tägliche Vokabular hat man schnell gelernt, selbst wenn man schon Pensionär ist. Immerhin hält das einen geistig rege. Man hat auch noch zwei französisch und englisch-sprechende belgische Nachbarn nicht weit vom Strand, die notfalls weiterhelfen können.

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